| Der Weg aus der Krise
Der Weg aus der Krise kostet enorm an Kraft und erfordert alle Konzentration. Als erstes sind alle Termine die Routinecharakter haben und nicht lebenswichtig sind, abzusagen. Als zweites ist ein Kriesenmanager festzulegen sowie eine Liste von Verbündeten die wir brauchen um aus der Krise zu kommen. Dazu gehören auch evtl. Banken und Betriebsrat. Kriesenmanagement bedeutet 'Management by Exception' und enorme Motivierung aller Verbündeten, die nun Spitzenleistungen bringen müssen. Diese werden in einem Projektmanagement zusammengefaßt, dem sich die Stammorganisation zu unterstellen hat. Den Ernst der Lage muss man bei Liquiditätsengpass allen Beteiligten klar machen und Sofortmaßnahmen einleiten wie Investitionsstopp, Einstellungsstopp und Verkauf von nicht betriebsnotwenigem Vermögen. Das zeigt Handlungsbereitschaft. Um eine Betriebslähmung durch diese Maßnahmen zu verhindern, müssen klare Vor- und Aufgaben an alle im Krisenmanagement erfolgen.
- Reduzierung der Kosten
- Reduzierung des Umlaufvermögens
- Reduktion der Programmpalette
- Konzentration der Kräfte
Veränderungen erzeugen Angst und Stress. Die Ungewissheit der Mitarbeiter ist hier das Schlimmste. Wenn ständig auf der Chefetage getagt wird und die eine oder andere Indiskretion mal durchsickert, entwickeln sich Gerüchte die der Krisenbewältigung negativen Vorschub leisten. Die Chefs brauchen alle in dieser Zeit erhöhten Kontakt mit den Mitarbeitern. Diese vertragen schlechte Nachrichten besser als die Ungewissheit. Neben diesen Voraussetzungen benötigt es den klaren Blick nach vorn. Es geht um eine neue Vision für das Unternehmen und eine strategische Neuorientierung. Mit der Neuorientierung ergeben sich hohe Anforderungen an die Führungskräfte. Sie sind es die neue Wege einschlagen und mit ihren Mitarbeitern neue Ufer erreichen müssen.
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